Leistungsverzeichnis
Wir führen Unternehmensbewertungen für unsere Auftraggeber nach den gegenwärtig anerkannten Methoden durch, wobei unsere Auftraggeber sowohl Klienten aus der Privatwirtschaft als auch Gerichte sind.
Unternehmensbewertung nach der Substanzwertmethode
Die Vermögenssubstanz eines Unternehmens wird durch die getätigten Investitionen bzw. angeschafften Betriebsgrundstücke abzüglich der dafür eingegangenen Schulden repräsentiert. Die Schwäche dieses Verfahrens liegt in der Nichtberücksichtigung der zu erwartenden zukünftigen Erträge. Dieses Verfahren bringen wir somit nur in Fällen der bereits erfolgten Stilllegung eines Unternehmens zur Anwendung.
Unternehmensbewertung nach der Ertragswertmethode
Die reine Ertragswertmethode hat den Vorzug der Einfachheit und logischen Klarheit. Ausgangspunkt ist die Annahme bestimmter, in Zukunft anfallender Erträge (Gewinne), wie sie sich z.B. aus einer Geschäftsplanung für x Jahre ergeben. Am bequemsten ist es, wenn unterstellt werden darf, dass diese Gewinne in gleichbleibender Höhe für unbestimmt lange Zeit, theoretisch also für "ewig" anfallen. Der jährlich gleichbleibende Gewinnbetrag oder Ertrag kann dann mit dem jährlichen Zinsbetrag auf einen gesuchten Kapitalbetrag gleichgesetzt werden, der seinerseits den gesuchten Unternehmenswert darstellt. Entscheidend ist in diesem Zusammenhang die Festsetzung der Risikoprämie und des Diskontierungszinssatzes.
Unternehmensbewertung nach der Methode der Discounted Cash Flows
Da für die Investitionsüberlegungen die Zahlungsströme aus dem Unternehmen entscheidend sind, haben die Periodenerfolge des Unternehmens für die Investoren nur eingeschränkte Bedeutung. Aus diesem Grund nimmt die Bedeutung der DCF-Methoden gegenüber den Verfahren auf Basis diskontierter Periodenerfolge in der Praxis laufend zu. Die am häufigsten verwendete Methode ist das Bruttoverfahren, das auf free Cash-flows basiert, die sowohl Eigen- als auch Fremdkapitalgebern zur Verfügung stehen. Dies steht im Gegensatz zum Nettoverfahren, bei dem nur die Cash Flows, die den Eigenkapitalgebern zur Verfügung stehen, berücksichtigt werden.
Unternehmensbewertung zu Liquidationswerten
In manchen Fällen, speziell bei Unternehmen kurz vor der Auflösung, wird das Unternehmen zu Liquidationswerten bewertet. Es wird unterstellt, dass das Unternehmen in Zukunft nicht mehr auf dem Markt aktiv sein wird daher das "Going Konzern Prinzip" nicht mehr zur Anwendung gelangt. In diesem Fall werden Vermögenswerte mit am Markt erzielbaren Preisen bewertet.